Internationale Schillertage mit Thema Schwerpunkt Afrika

Das Nationaltheater Mannheim richtet dieses Jahr zum 18. Mal die Internationalen Schillertage in Mannheim aus. Unter dem Motto GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT beschäftigt sich das Festival mit den räumlichen, sozialen und kulturellen Grenzen von heute.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Aufführungen und Arbeiten aus Afrika: Fünf Produktionen aus Kapstadt, Johannesburg und Mali finden in unterschiedlichen Spielorten auf dem Gelände des Benjamin Franklin Village statt.

In Giles Ramsays und Blessing Hungwes BURN MUKWEREKWERE BURN sehen sich zwei Zimbabwer als Ausländer in Kapstadt auf brutale Weise mit ihrer Stammeszugehörigkeit und eigenen Xenophobie konfrontiert, während Lara Foot und das Baxter Theater Centre mit FISHERS OF HOPE. TAWERET in „magischem Realismus“ die Überlebensgeschichte einer Fischerfamilie erzählen.

AFRIKA von Sello Pesa und dem Ntsoana Contemporary Dance Theatre greift die Frage der Zugehörigkeit mit tänzerischen Mitteln auf und erkundet gesellschaftliche Phänomene wie die Frage, warum Südafrika vom Rest Afrikas nicht wirklich als afrikanisch betrachtet wird. Die Tanz-Choreografin Kettly Noël entwirft in JE NE SUIS PLUS UNE FEMME NOIRE radikal eine Welt, in der Hautfarbe keine Rolle spielt und der Begriff Identität neue Bedeutung bekommt.

Das Festival findet statt von 13. bis 20 Juni in Mannheim.

http://www.schillertage.de/

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