Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg begann nicht erst 1939 in Europa mit dem Überfall Hitler-Deutschlands auf Polen. Japan hatte schon 1937 China angegriffen und Italien führte bereits vier Jahre Krieg in Äthiopien.

Millionen Soldaten aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien leisteten freiwillig oder zwangsrekrutiert Militär- und Arbeitsdienste für die Kolonialmächte.

Rekruten aus den Kolonien mussten sich mit weniger Sold, schlechteren Unterkünften und geringeren Kriegsrenten als ihre „weißen Kameraden“ zufrieden geben. In der Dritten Welt gab es allerdings nicht nur Opfer, sondern auch Kollaborateure der faschistischen Achsenmächte, die im Krieg an deren Seite kämpften.

Die Wanderausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ des Rheinischen JournalistInnenbüros dokumentiert dieses vergessene und verschwiegene Kapitel der Geschichte. Grundlage sind zehnjährige Recherchen und zahlreiche Interviews mit ZeitzeugInnen und HistorikerInnen in 30 Ländern, die auf über 100 Texttafeln mit zahlreichen Bilddokumenten und an multimedialen Stationen präsentiert werden.

Die Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ veranschaulicht, was dieser Krieg für die Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien bedeutete und noch bedeutet.

Die Ausstellung findet in der Dominikanerkirche Münster von 24. September bis 30. Oktober statt.

http://www.3www2-muenster.de

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