Aktuelles, Beauty, Events

Das Afro Beauty Festival mit Miss Nappy Wahl

Seit ein paar Jahrzehnten gibt es eine stets wachsende afrikanische Minderheit in Deutschland. In jeder Stadt kann man immer mehr farbige Menschen treffen, mit oder ohne Migrationshintergrund.

Sie sind jung, lebensfroh und modebewusst und müssen sich meistens hinter einem europäischen Schönheitsideal verstecken. Selten sieht man Frauen mit natürlichen krausen Haare oder mit einem afrikanischen Modestil.

Oft mangeln es ihnen an Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zur Selbst-Verwirklichung. Der Grund ist leicht zu finden: Es fehlt noch eine Szene wie in Frankreich oder in den Vereinten Staaten, wo sie ihre eigenen Schönheitsideale und Persönlichkeit entwickeln und darstellen können.

The Afro Beauty Festival möchte eine Lösung sein! Es ist ein sozio-kulturelles Event, das die farbige Menschen in den Mittelpunkt stellt! Es möchte unter anderem die schwarze Frau in ihrer natürlichen Einzigartigkeit feiern und sie motivieren zu sich selbst zu stehen!

Diese Veranstaltung findet am 22. Juli in Köln statt. Für mehrere Informationen besuchen Sie bitte folgende Seite:

https://www.facebook.com/pg/afrobeautyfestival/about/?ref=page_internal

Aktuelles, Kultur, Unterhaltung

E. C. Osondu Neues Werk „Dieses Haus Ist Nicht Zu Verkaufen“

Gelächter, Löffelklappern und Geschmatze dringen hinaus auf die Straße, Musik und Schüsse. Stimmen sind zu hören, die von Ndozo und Fanti und all den anderen Waisen, Witwen und Verwandten, die unter dem Dach des Großvaters Zuflucht gesucht und Arbeit gefunden haben.

Es ist ein Haus, das in E.C. Osondus Romandebüt zur Hauptfigur avanciert, das zum Schauplatz wird und zum Symbol für das Vergehen der Zeit – aber alles andere als ein gewöhnliches. Begehbar wie separate Zimmer werden die einzelnen Schicksale seiner Bewohner und durch sie das Panorama eines Arbeiterviertels mit seinen Routinen und Bräuchen in einer namenlosen afrikanischen Großstadt aufgerollt.

Es wird gehandelt und gefeilscht, gestritten und gekreischt, geheiratet und geliebt. Lebhaft geht es zu, zuweilen überschlagen sich die Ereignisse, doch durch die kindlich wache Erzählstimme bekommen auch Kindstötung, Totschlag und Diebstahl unverstellt ihren Platz, und die sich zahlreich zu Wort meldenden, aber namenlos bleibenden Nachbarn und Anwohner übernehmen die vermittelnde Rolle des Chors in der griechischen Tragödie.

In »Dieses Haus ist nicht zu verkaufen« erschafft E. C. Osondu einen allegorischen und surrealen Mikrokosmos, ein Schwanken zwischen Apokalypse und Hommage. Er webt seinen Romanstoff aus schlichten Sätzen, die der jungen Erzählstimme Glaubwürdigkeit verleihen, und schöpft aus dem Reichtum des oralen Erzählens.

Voller Humor und traditionellem Liedgut, sowie Mythen, Fabelwesen und Magie atmet der Roman bei aller Schwere der Themen eine große Lebendigkeit.

Das Wunderhorn , 2017
Gebundene Ausgabe – 190 Seiten ; ISBN 978-3884235508
€ 24,80

Aktuelles, Events, Kultur, Musik

12. Afrikanisches Kulturfest in Frankfurt

 

„Eine vernetzte Welt gerecht gestalten“

Unter diesem Motto findet das Afrikanische Kulturfest 2017 statt. Das Motto hat mit dem G20 – Gipfel zu tun der parallel zu dem Festival stattfindet.

Die Themen des G20 – Gipfels werden im Forumszelt aus einer gerechten, sozialen und solidarischen Perspektive diskutiert und analysiert. Das Afrikanische Kulturfest soll Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen.

Das Familienfest bietet wie jedes Jahr ein abwechslungsreiches Programm, dieses Jahr wird es zur Plattform internationaler Musik mit Auftritten von: Youssou N’Dour (Senegal/Mbalax, Worldmusic),  LUCIANO (Jamaica / Reggea), Oumou Sangare (Mali/Wassoulou, Worldmusic), MOSCOW DEATH BRIGADE (Russland/Hardcore/Rap/Punk), sowie von Bands aus Deutschland: Pachango & Ya Zuzuz (Reggea/Latin Rock,) BILLY KONATE & MANDE DJARA (traditionell), Eskalation (Punkrock, Ska, Dub).

Im Soundsystemzelt wird an drei Tagen das Beste in Sachen Reggae & Dancehall aus Frankfurt / Rhein Main – Nairobi (Kenia) und der Karibik geboten. Außerdem erwartet das Publikum wie gewohnt ein großer Basar mit Kunsthandwerk und kulinarischen Genüssen.

Für die Kinder kommt dieses Jahr das Spielmobil, in der Soccerarena wird es ein Fußballturnier geben. Der Geschichtenerzähler, sowie die Akrobatikshow wird die Kinder und auch die Erwachsenen unterhalten.

Das Afrikanische Kulturfest im Rebstockpark/Frankfurt findet dieses Jahr für ganze 3 Tage und zwar vom 07.07. bis zum 09.07.2017 statt. Für mehrere Informatione besuchen Sie bitte die folgende Seite:

 

 

Kultur, Unterhaltung

KUISEBNamibia: Fotoausstellung von Fotografin Xenia Ivanoff-Erb

Die Designerin und Fotografin Xenia Ivanoff-Erb wurde in Südafrika geboren und wuchs in einem von Kunst geprägten Umfeld auf. Seit 2012 lebt sie in Swakopmund/ Namibia und hinterlässt im künstlerischen Leben des Landes zunehmend ihre Spuren, vor allem in der Fotografie.
„KUISEBNamibia“ ist ihre erste Werkschau in Deutschland. „Etwas versteckt, verborgen in unserem „Hinterhof“, dem großen Sandkasten Namib, liegt ein grüner, baumumsäumter Streifen, der Trockenfluss  Kuiseb, Heimat der Nachfahren eines tausende  Jahre alten Nomaden-Stammes der Topnaar-Nama, die dort ein einfaches, bescheiden-glückliches Leben führen.“

 

Die Künstlerin:

Xenia Ivanoff-Erb wurde in Südafrika als Tochter einer Deutschen und eines russischen Don Kosaken, Victor Ivanoff, geboren und wuchs in einem von der Kunst geprägten Umfeld auf.

Nach ihrem Schulabschluss in Johannesburg schloss Xenia in den 80er Jahren ein Studium an der Rhodes Universität in Grahamstown mit dem Bachelor of Fine Arts ab. Dort belegte sie auch einige Semester Fotografie, u. a. mit dem bekannten Fotografen Obie Oberholtzer als Lehrer.

 

 

Verheiratet mit Georg Erb, lebt Xenia seit Ende 2012 in Swakopmund / Namibia. Hier hinterlässt sie im künstlerischen Leben des Landes zunehmend ihre eigenen, vor allem fotografischen Spuren, ob in Zeitschriften oder Ausstellungen. Als ihr letzter Erfolg gilt die Foto Schau „Namibia Inspirations“, mit der sie zum Jahreswechsel 2015 / 2016 ein breites Publikum begeisterte.

Die Ausstellung findet vom 30. März bis 9. Juni in Berlin statt. Für weitere Informationen die folgende Seite besuchen:

http://www.afrikahaus-berlin.de/ausstellungen/aktuell/

 

Aktuelles, Musik, Unterhaltung

29. International Africa Festival Würzburg

Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa.
Über 6500 Musiker und Künstler aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als 2.240.000 Besuchern den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt.
In seiner Wahlheimat Paris hat sich Faada Freddy, alias Abdoul Fatah Seck, auf eine „Gospel Journey“ begeben. Sein Instrument: seine außergewöhnliche Stimme. Mit Spannung darf man sich auf ein unvergessliches A-Cappella Konzert mit viel Soul, Jazz und R&B, präsentiert auf einem Body-Percussion-Teppich, freuen.
Der von der Organisation „Observatory of Music and Arts“ (OMART) zum „Man Of The Year 2014“ gewählte Sänger, Komponist, Autor und nebenbei auch Schauspieler, gastiert Wally Ballago Deck mit seiner vielköpfigen Band erstmals in Deutschland beim Internationalen Africa Festival.
Sara Tavares oder „Mana Sara“, wie sie liebevoll von ihren Freunden genannt wird, gilt seit ihrem ersten Auftritt 2001 beim 13. Africa Festival als eine der Entdeckungen des Festivals. Mit unverwechselbarer Stimme gilt sie als eine der Ikonen der neuen Generation afrikanischstämmiger Menschen im urbanen Portugal. Nach nun sieben Jahren schöpferischer Ruhepause ist sie mit ihrem aktuellen Werk „Coisas Bunitas“ auf Tour und man darf sich auf ein Wiedersehen mit ihr freuen.
Der Pionier der Weltmusik, Salif Keita, wird zum sechsten Mal die Bühne des Africa Festivals betreten. Der Ausnahmekünstler kann seine Wurzeln bis auf den Gründer des Mali Reiches im 13. Jahrhundert Soundiata Keita zurückverfolgen. Doch als Albino wurde er von seiner eigenen Familie erst nach seinen künstlerischen Erfolgen akzeptiert. So setzt er sich selbst für die Albinos Afrikas ein und erhielt für sein Engagement 2013 zu Recht den begehrten „Africa Festival Award“. Die Wurzeln sind afrikanisch, der Stamm ist Jazz und alle Äste, Zweige und Früchte sind seine verschiedenen Stilrichtungen.
Nicht erst seit ihrem erfolgreichen Debütalbum „Fatou“ (2011) gilt Fatoumata Diawara als eine der herzhaftesten Streiterinnen und Botschafterinnen für Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Frauenrechte weit über die Landesgrenzen ihrer Heimat Mali hinaus. Für den Abend hat sie deshalb gleich die weiteren Filmprotagonisten, den Tuareg Musiker Ahmed Ag Kaedy sowie den Rapper Master Sumi mitgebracht und entführt uns mit ihrer Musik ein weiteres Mal in die Weiten Malis.
Das Festival findet vom 25. bis 28. Mai in Würzburg statt. Für mehrere Informationen, einfach die folgende Seite besuchen.
Aktuelles

DOK.Fest: Das Renomiert Filmfestival zum 31ste Mal in München

Beim DOK.Fest München werden auch 2017 wieder 10 Tage lang die spannendsten Dokumentarfilme der letzten Zeit an verschiedenen Orten der Stadt gezeigt.

Das DOK.fest München hat sich innerhalb der letzten Jahre zu einem der größ­ten Do­kumen­tar­filmfestivals in Europa entwickelt.

Jährlich im Mai präsentiert das Festival die in­ter­national interessantesten und neuesten Doku­men­tar­filme für zehn Tage auf der großen Leinwand.

Das DOK.fest be­gleitet Filmogra­fien reno­m­mier­ter Filme­macherInnen, unterstützt Filme­ma­cher­In­nen aus so­ge­nan­nten „low produc­tion countries“, ar­bei­tet an einer mög­­­lichst gro­ßen Brei­ten­wir­kung für den künstlerischen Dokumen­tarfilm und sorgt für nach­haltige Ver­bin­dung­en zwi­schen Eta­blier­ten und Nach­wuchs.

Das Festival findet vom 3. bis dem 14. Mai in München statt.

https://www.dokfest-muenchen.de/

Aktuelles, Events, Kultur, Musik, Unterhaltung

Stolen Moments. Namibian Music History Untold

Die Geschichte der namibischen Populärmusik in der Zeit der 1950er und Ende der 1980er Jahre steht im Zentrum der Kooperation des Iwalewahaus, Universität Bayreuth und der Stolen Moments Research Group aus Windhoek, Namibia.

Das im Rahmen des TURN Fonds für künstlerische Kooperationen zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Ausstellungsprojekt beleuchtet, 26 Jahre nach der Unabhängigkeit Namibias, erstmals die Musikkultur der Townships, die in Zeiten der Apartheid unterdrückt und ins Abseits gedrängt wurde.

Aufbauend auf einer Materialsammlung, die in sechsjähriger Recherchearbeit gemeinsam mit einer Vielzahl an Musiker_innen und Zeitzeugen das verloren geglaubte musikalische Erbe des Landes wieder ans Tageslicht beförderte, entstand eine Ausstellung, die zuerst im Iwalewahaus, danach in den Afrika Bibliographien, Basel und schließlich im Kunstraum Bethanien, Berlin zu sehen sein wird.

Dabei stellt die künstlerische Auseinandersetzung mit dieser bisher unerzählten Musikgeschichte nicht nur das kreative Schaffen der einzelnen Künstler_innen in den Mittelpunkt, sondern reflektiert immer auch Fragen kultureller Identität, Herkunft und Landesgeschichte.

So widmet sich die Ausstellung unter anderem der Ahnengalerie der namibischen Unterhaltungsmusik, die wegweisende Musiker_innen des Landes samt ihrer Musik erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Bergung und Sichtbarmachung von Liedern und Geschichten dient schließlich nicht allein der Ausleuchtung eines bisherigen dunklen Punktes der jüngeren afrikanischen Musikgeschichte.

Die Konfrontation und Auseinandersetzung mit dem musikalischen Erbe und die damit verbundene Landesgeschichte ist gerade in Namibia von großem Wert für die Anregung eines Generationendialogs, der bislang vom Schweigen über die Jahre der Apartheid geprägt war.

Die Ausstellung findet bis 30. April 2017 in Iwalewahaus in Bayreuth statt.

http://www.iwalewahaus.uni-bayreuth.de/de/program/20161104_Stolen-Moments/