Making Africa – A Continent of Contemporary Design von Mateo Kries, Amelie Klein

»Making Africa« wirft einen völlig neuen Blick auf das Design Afrikas.

Erstmals widmet sich ein Band dem kreativen Schaffen auf dem Kontinent, ohne sich dem Thema über Recycling, humanitäres Design oder traditionelles Handwerk zu nähern. Stattdessen zeigt »Making Africa« eine neue Generation von Gestaltern, die Design als Werkzeug für ökonomischen, politischen und sozialen Wandel und damit für eine neue Zukunft des Kontinents nutzt.

Ihr Schaffen setzt sich über alle Genregrenzen hinweg. Es umfasst nicht nur klassische Bereiche wie Möbel- oder Produktdesign, sondern spiegelt sich genauso in der Typografie oder den digitalen Medien, aber auch in Feldern wie Kunst, Fotografie, Architektur oder Film.

Ein umfassender Katalogteil dokumentiert die Werke von über 120 Protagonisten der neuen kreativen Klasse Afrikas.

Zwischen Stoffe: Fashion Designerin Nikola Conradie

Nach dem Modedesign- Studium an der Polimoda in Florenz, Italien, kehrte die Designerin nach Namibia zurück, um ihr eigenes Modelabel zu gründen.

Nikola Conradies Stil ist sehr klassisch und spricht diejenigen an, die Komfort und einen offiziellen Look miteinander verbinden wollen. Dabei spielt die Auswahl der Stoffe für ihre Designs eine bedeutende Rolle. Die Designerin entwickelt hierfür exklusive Stoffe, deren Merkmale in der Substanz luxuriös und angenehm tragbar sind.

Die Autum/Winter Kollektion, die von Africa Fashion Day Berlin präsentiert wird zeigt ein Zusammenspiel modernen Stils in Verbindung mit afrikanischen Prints. Der Stolz auf ihre afrikanische Herkunft und der damit verbundene Wunsch, ihre kreative Sichtweise

Afropea Now International Festival

afropea now

Bereits zum dritten Mal veranstaltet die Stadtwerkstatt das 3-tägige internationale Festival „Treffpunkt Afrika“ mit dem heurigen Festivaltitel „Afropea Now!“.

Nachdem 2010 Schwerpunkte der Umwelt- und Kommunikationstechnologie sowie der Informationsaufbereitung und -weitergabe behandelt wurden, standen 2012 mit dem Titel „Survival of the Hippest? – Urban Art and Culture in Africa“ Thematiken der urbanen Kunst- und Kulturtechniken im Vordergrund.

Mit „Afropea Now!“ wird nun den Blick auf Europa und die Afrikanische Diaspora richten und globale Strukturen im afrikanisch-europäischen Kontext von zeitgenössischer Kunst, Kultur und Wissenschaft beleuchten sowie aktuelle Tendenzen in den Bereichen Film, Musik, Bildende Kunst, New Media und Wissenschaft aufgreifen.

Das Festival findet vom 25. bis 27. September statt.

Quelle: kultureninbewegung.org

http://ta.stwst.at/

Afrika Markt und Fest Düsseldorf 2014

Der Afrika Mark & Fest Düsseldorf gehört mit Infoständen, Vorträgen, Podiumsdiskussion, Kunsthandwerkmarkt, Konzerten mit traditionellen Musikgruppen Afrikas, Tänzen – Modenschauen, exotischen kulinarischen Spezialitäten, Drinks, Cocktails zu den Highlights der Open Air Events der Landeshauptstadt NRW.

Das Festival findet von 20. bis 21. September am Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf.

Sa 11 – 23 Uhr, So 11 – 20 Uhr. Livemusic ab 14 Uhr.

http://www.beto-ev.org/html/veranstaltungen.html

Africa Fashion Day im Rahmen der Mercedes Berlin Fashion Week 2014

Die Fashion Week Berlin kommt! Nachdem ja mit dem Erika-Hess-Eisstadion auch der neue Veranstaltungsort bekannt gegeben wurde, folgte heute das offizielle Programm für die MBFW 2014, in der alle Designer und Fashion Shows in einem Schauenplan verzeichnet sind.

Der Africa Fashion Day Berlin, der im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week stattfindet, soll afrikanische Designer in Deutschland bekannter machen und Designer und Einkäufer zusammenbringen. Naturkosmetikmarke Lavera unterstützt die Initiatoren, darunter Beatrace Angut Oola.

Hier ist ganz klar, dass von Afrikanern designte Fashion natürlich vielfältiger als die traditionellen, farbenfrohen Drucke ist.

Eines bleibt aber typisch afrikanisch: die Designer berücksichtigen bei den Schnitten auch die etwas molligeren Figuren.

Black in Germany freut sich besonders auf das Africa Fashion Day Berlin am 8. Juli 2014.

Das Line-Up der Africa Fashion Day Berlin Frühjahr/Sommer 2015 Kollektionen umfasst: 1981, MAXHOSA BY LADUMA, SOBOYE u.v.m..

http://africafashiondayberlin.com/

Africa Fashion Day presents Sawa Shoes

SAWA ist der erste Sneaker „Made in Africa“. Hinter Sawa steckt das Aktivistenprojekt, welches sich darum bemüht mehr Wertschöpfung nach Afrika zu bringen: sie kaufen die Materialien in Ethiopien, und transformieren diese in die fertigen Produkte dort vor Ort.

Sawa Shoes macht Aktivisten Mode. Sie wollen ganz klar und ehrlich sein mit ihren Kunden: Sawa ist weder eine Wohltätigkeitsmarke noch eine Fair Trade Marke. Sie sind eine normale Modemarke die ein normales Geschäft mit Afrika führen.

Sawa will weg von der Idee, dass Afrika Wohltätigkeit und Kreativität von außerhalb braucht. Das Projekt entstand aus dem Willen etwas anderes mit Afrika zu machen, und dabei zu vermeiden Afrika nur zu benutzen um die Marke zu verherrlichen. Der Designer Mehdi sagt, dass wenn man sich entscheidet Afrika zu benutzen um seine Produkte zu verkaufen, ist das okay solange man den Mut hat zu seiner Entscheidung zu stehen nach Afrika zu gehen und dort zu produzieren.

Mehdi zufolge ist dies ein realer Weg um Afrika zu helfen. Vintage Attitude, das ist die beste Beschreibung ihrer Kollektion. Sawa Shoes für Männer überzeugen mit ihren simplen Farbkombinationen. Darauf angesprochen was sie so speziell macht sagt der Designer: „Stelle dir vor wie Bob Marley Fußball spielt… das ist Sawa.“

Mehdi hofft, dass ihre Schuhe von Leuten angenommen werden, die authentische und schöne Produkte wertschätzen. Klar, Sawa Shoes erzählen eine spannende Geschichte, aber hinter der Geschichte bieten sie schöne und beständige Produkte. Der Designer Medhi ist gebürtiger Algerier, lebt heute zwischen Addis Abbeba und Paris. Shows: WIS M Japan, Tomorrowland Japan, Rock Together. USA: JCRE W, UK: Dover Street Market.

http://www.sawashoes.com/

Quelle: Africa Fashion Day Berlin

Africa Fashion Day Berlin presents Loux the Vintage Guru

Der 2014 in Ghana zum afrikanischen Designer des Jahres 2014 ausgezeichnete und in seiner Heimat als Loux the Vintage Guru bekannte Lourens Gebhardt präsentiert in seiner „One Language“ Kollektion formelle afrikanische Anzüge und mischt den anspruchsvollen westlichen Vintage-Stil mit kräftigen Farben.

Mit übergroßen Details auf den Jacken setzt der Designer eine Hommage an die Ära seiner Vorfahren. Afrika ist eine sehr abwechslungsreiche und vielfältige Kultur und ein Produkt der Heterogenität der Bevölkerung, die noch heute in den Kontinent bewohnt.

Die elegante Anzugkollektion symbolisiert aufgrund ihrer Farbenvielfalt Afrika als Ganzes, die Palette der Farben steht für die verschiedenen Kulturen, die sich auf dem Kontinent befinden.

Loux verarbeitet sie so zu einer neuen Einheit. Die Kollektion formt damit einen Teil des afrikanischen Kontinents und ihrer Epochen. Durch die Mode sprechen wir eine Sprache, die Sprache der Einheit.

http://www.louxthevintageguru.com

Quelle: Africa Fashion Day Berlin