12000 Kilometer mit dem Fahrrad durch Afrika mit Claudia Dippold

Vier Monate lang dauert, die Reise, durch neun Länder führt sie. Ein Kontinent, von Nord nach Süd.

Claudia Radelt durch die Wüsten des Sudan und über die Berge Äthiopiens. Sie überquert den Äquator in Kenia und taucht ein in die Tierwelt Tansanias.

Durchs heiße Malawi kommt sie nach Sambia, wo die Viktoriafälle tosen. Über Botswana und Namibia endet ihre Reise schließlich in Kapstadt/Südafrika.

Immer mit dabei: ihre Kamera! Erleben Sie zusammen mit Claudia die Reise, in ihrer packenden Multivisionsshow!

Die Veranstaltung findet vom 29. Januar bis 4. Februar im München.

https://www.einewelthaus.de/events/12000-kilometer-mit-dem-fahrrad-durch-afrika/

Woodstock in Timbuktu

„Woodstock in Timbuktu –die Kunst des Widerstands” ist ein Dokumentarfilm von Désirée von Trotha über ein Musikfestival in der Sahara, das für den Erhalt der nomadischen Kultur eintritt. Ein Musikfestival vor den Toren von Timbuktu leistet kulturellen Widerstand gegen radikale Islamisten.

Im Januar 2011 fand das elfte internationale Festival au Désert in den Dü
nen vor Timbuktu in Nord-Mali statt. Dazu eingeladen haben Tuareg oder besser gesagt Kel Tamaschek, wie sich die Sahara Nomaden selbst nennen.

Der Versuch mit der Musik der Sahara der wachsenden Bedrohung ihres Lebensraumes etwas entgegenzusetzen, war über ein Jahrzehnt das erklärte Ziel des legendären Festival au Désert.

Drei Tage und Nächte bietet das Festival eine ideale Plattform für die Begegnung mit diesem legendären
Wüstenvolk, das sich nicht erst in Zeiten der Globalisierung zum Widerstand aufgerufen fühlt. Seit Beginn
der Kolonialzeit finden sich die Kel Tamaschek in einer politischen Landschaft wieder, die ihre nomadische Lebensweise und damit den Fortbestand ihrer Jahrhunderte währenden Kultur gefährdet.
Aktuell sind die Kel Tamaschek in Malis Norden massiv bedroht. Es herrscht Krieg. Tausende Menschen befinden sich auf der Flucht

Der Film wird in rbb am 20. Mai um 00:20 übertragen.

http://www.woodstockintimbuktu.de/de/index.html

Somaliland: Das unbekannte Land Afrikas

Sabine Bohland nimmt die Zuschauer mit auf die Reise in ein Land, das es eigentlich gar nicht gibt: Somaliland.

Schönheitssalons, Kamelexport, blühendes Nachtleben. Einsame Strände, uralte Höhlenmalereien, eine gut organisierte Diaspora, die die Wirtschaft am Laufen hält. Das unvermeidliche Rauschmittel Khat, ein geschäftiger Hafen, bizarre Landschaften – all das ist Somaliland.

Kaum jemand weiß, dass sich der Nordteil des zerrütteten Landes Somalia am Horn von Afrika schon vor über 20 Jahren für unabhängig erklärt hat. Somaliland funktioniert wie ein unabhängiger Staat, ist international aber nicht anerkannt. Das sorgt für Unverständnis und Ärger in der Bevölkerung.

ARD überträgt die Dokumentation am 16. Mai um 16:30.

Quelle: http://www.daserste.de

Black in Germany : Akua Naru – Interview.

Hallo liebe Leute,
Wir sind zurück aus unserer Sommerpause, waren aber keineswegs Untätig.
Am 27.07. hatten Wir die Möglichkeit während des Eier mit Speck-Festivals in Viersen ein kurzes Interview mit der Hip-Hop-Künstlerin Akua Naru vor Ihrem Auftritt zu führen.

akua naru-pic

B.I.G:
Hi Akua, schön das Du hier bist.

Akua Naru:
Hi, Ich freue mich auch, besonders auf die Show gleich.

B.I.G:
Ohja, Wir sind auch sehr gespannt
Wie würdest Du dein Verhältnis zur deutschen Kultur- und Musikszene beschreiben?

Akua Naru:
Ich lebe seit 6 Jahren in Köln und liebe es hier sehr. Es gibt hier so viele coole Künstler und eine sehr respektvolle Kultur was Musik angeht. Die Leute lieben gute Musik und feiern sie auch entsprechend, außerdem habe Ich hier sehr viel Unterstützung erhalten. Ob es jetzt Funkhaus Europa, Clubbahnhof Ehrenfeld, Subway oder Mash It Up! ist, diese Stadt versteht was von guter Musik.

B.I.G:
Seit wann war für Dich klar das die Musik deine Bestimmung ist?

Akua Naru:
Das kann Ich garnicht so genau sagen. Bei mir hat alles mit Literatur und dem Schreiben von Gedichten angefangen. Da war Ich noch sehr Jung. Ich war einfach immer an den Dingen interessiert die in der Welt passieren und liebe es meine Gedanken aufzuschreiben.
Irgendwann habe Ich festgestellt, das Ich diese Gedanken in Reime packen kann und die Leute zum feiern animieren kann.
So bin ich zur Musik gekommen.

B.I.G:
Gab es denn vor Hip-Hop noch andere musikalische Einflüsse die dich geprägt haben?

Akua Naru:
Ja natürlich. Hip-Hop ist ja auch aus verschiedenen Stilen wie Soul,Gospel,Blues oder Jazz entstanden.Das ist alles Teil der Kultur und hat mich selbstverständlich auch geprägt.
Ich bin sehr kirchlich aufgewachsen und da kommst du nunmal nicht drum herum Gospel und Blues zu hören.
Der Blues ist der Godfather sämtlicher Musikrichtungen, die in Unserer Kultur populär sind.
All diese Musik hat nicht nur die Person beeinflusst zu der Ich geworden bin, sondern auch das was Ich musikalisch erschaffen habe.

B.I.G:
Du bist weltweit mit deiner Musik unterwegs, zum Beispiel auch in Zimbabwe.
Erzähl Uns doch mal wie es da so war.

Akua Naru:
Das war Super. Ich war im Rahmen einer 14-Tägigen Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen dort.Ich durfte dort nicht nur als Headliner auftreten, sondern auch an Diskussionsrunden und Workshops mit jungen Künstlerinnen teilnehmen.Das hat mir besonders viel bedeutet, weil es bei Musik genau darum geht. Musik kann Botschaften verbreiten die zur Konversation anregen oder Leute dazu bringen über sich selbst nachzudenken und darüber welche Kraft in ihnen steckt.
So entstehen neue Möglichkeiten Kräfte zu bündeln und Dinge zu verändern.Das ist für Mich die Essenz der Musik.

B.I.G :
Gibt es noch andere Orte die einen ähnlich starken Eindruck bei dir hinterlassen haben?

Akua Naru: Ich erinnere mich da zum Beispiel gerne an eine Show im Clubstudio 672 in Köln mit Blitz. Das war eine der krassesten Shows bislang, weil die Leute so unglaublich abgefahren drauf waren. Aber auch die Auftritte in Rumänien,Russland oder Guadeloupe waren sehr beeindruckend für Mich.

B.I.G:
Was sind deine aktuellen Projekte:

Akua Naru:
Momentan arbeite Ich an meinem neuen Album, welches im Februar nächsten Jahres erscheinen wird. Die meisten Aufnahmen sind bereits fertig, und wurden in den Maarwegstudios in Köln mit Wolfgang Stach aufgenommen. Ich habe allerdings auch einige Sachen in Paris,Amsterdam,Dakar,New York und auch Zimbabwe aufgenommen.Die Arbeit an dem Album dauert nun schon fast 2 Jahre und da Ich viel Unterwegs bin hat sich das so ergeben und freut mich sehr.
In den nächsten Wochen geht es dann an den Feinschliff.

B.I.G.:
Vielen Dank für deine Zeit und viel Erfolg mit deinem neuen Album
und viel Spaß beim Auftritt.

Akua Naru:
Dankeschön.

Mehr Infos über Akua findet Ihr auf http://www.Akuanaru.com

Genda im Interview – 2 Freikarten und eine CD zu gewinnen

Wir haben Genda bei einem seiner Konzerte in Bonn getroffen,
ein Künstler mit Seele, Leidenschaft und sehr nachdenklichen Texten.
Wir freuen Uns außerdem noch 2 Freikarten für sein Konzert Morgen in Wuppertal sowie eine CD von
„Follow my Footsteps“ für Euch verschenken zu können.
Schreibt uns einfach eine Mail an Blackingermany@googlemail.com
oder eine Nachricht über Facebook mit eurem Namen.Wer zuerst kommt malt zuerst.

„Black in Germany“ wünscht euch noch einen sonnigen Tag, und jetzt viel Spaß mit dem interview: