Ethiopia: Building Resilience for Food Security

 

Äthiopien ist das am längsten unabhängige Land Afrikas und das zweit-bevölkerungsreichste Land auf dem Kontinent.

Die Mehrheit der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft und dementsprechend ist ihre Existenz von einer ertragreichen Ernte abhängig.

Die langanhaltenden Dürren, die fortschreitende Desertifikation und die stetig wachsende Bevölkerung erschweren eine produktive und langfristig tragbare Landnutzung.

Besonders in den letzten Jahrzehnten kam es im Land auch zu außergewöhnlich starken saisonalen Regenfällen, oder aber zum Ausbleiben der Regenzeit – Probleme die mit dem weltweiten Klimawandel in Verbindung stehen.

Millionen Äthiopier stehen daher als direkte Folge oftmals schweren Nahrungsmittelengpässen gegenüber – das erst kürzlich eingereichte Ansuchen um humanitäre Hilfe zeigt dies sehr deutlich.

Dersehilign Teshome gibt Einblicke in die aktuelle Situation der Nahrungsmittelsicherheit in Äthiopien und beleuchtet Chancen und Risiken einer zukünftigen Entwicklung.

Vortrag in Englisch, bei der Diskussion ist eine Übersetzung möglich.

Die Veranstaltung findet am 19. Januar 2017 in Salzburg statt.

http://www.aai-salzburg.at/de_veranstaltungen.htm

Kunstwerke aus Terrakotta in der Galerie Dogon, Berlin

Entlang des Niger- und Volta-Gebiets entstanden vom 11. – 16. Jahrhundert bedeutende Kulturen.

Aus einer alten deutschen Sammlung zeigen wir Skulpturen, Sakralgefässe und Fragmente von den Fundorten Guimbala, Djenné, Bankoni, Bura, Nok und Koma in Ghana, Niger und Mali.

Die Ausstellung findet bis 21. Januar in der Galerie Dogon statt.

http://galeriedogon.de/

BE.BOP 2016: Black Europe Body Politics

Ein Festival der dekolonialen Praxis mit hochkarätigen Schwarzen Künstlern und Aktivisten aus der ganzen Welt!

BE.BOP 2016 fördert die Diskussion über die Möglichkeiten, die bis in die Gegenwart reichenden kolonialen Ungleichheiten zu überwinden und darüber, wie neue Formen des Miteinanders in den Gesellschaften unserer inzwischen globalisierten Welt gefunden werden können.

Angesichts der aktuellen Krise in der europäischen Gesellschaft ein offenkundiges und vor allem dringendes Anliegen.

Veranstaltung in englischer Sprache mit Simultanübersetzung (Deutsch, Spanisch).

Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung und organisiert in Kooperation mit AfricAvenir International e.V.

Die Veranstaltung findet von 1. bis 3. Juni 2016 auf der Volksbühne Berlin statt.

Festival Ticket 25 € / 15 € ermäßigt
Tagesticket: 10 € / 6 € ermäßigt
Einzelveranstaltung: 6 € / 4 € ermäßigt

https://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/bebop_2016/

„Young Blood“ von Sifiso Mzobe

13 Tage vor seinem 17. Geburtstag schmeißt Sipho die Schule, weil er auf keinen grünen Zweig mehr kommt. Viel lieber hilft er seinem Vater, der im Hof Autos repariert.

Sipho ist clever und hat ein Händchen für Motoren, er tunt sie wie kein anderer. Und er träumt vom „Heiligen Gral“, einem BMW 325is.

Mit genau diesem Schlitten und in teuren Markenklamotten taucht Siphos alter Kumpel Musa an seinem Geburtstag in der Township auf. Ein Jahr lang war er in Johannesburg, wo er von Ladendieben und Autoknackern gelernt hat, wie man schnelles Geld macht.

Jetzt ist er zurück in Umlazi und hat für Sipho ein heißes Programm für die Nacht organisiert. Mit Mädchen, Gras uns Whisky – und einem sagenhaften Jobangebot: Sipho und sein Freund Vusi – ein Schrauber wie er – sollen eine ganze Liste vorbestellter Luxuskarossen stehlen.

Mit dem Lohn würden sie sich endlich ihre Wünsche erfüllen können. Alles lässt sich gut an, Siphos „richtiges“ Leben beginnt und gleicht einer endlosen Party! Die Beziehung zu seiner Freundin Nana allerdings, die noch zur Schule geht und ihn wirklich liebt, wird auf eine harte Probe gestellt, als das Mädchen erfährt, wie Sipho sein Geld verdient.

Als er sich dann mit einer extrem ruchlosen Gang einlässt, um das ganz große Geschäft zu machen, laufen die Dinge plötzlich komplett aus dem Ruder.

Peter Hammer Verlag , 2016
Gebundene Ausgabe – 272 Seiten ; ISBN 978-3779505181
€ 22,00

10. Jahre Von Feinsten Drum´n´Bass, Folk und Hip Hop: Fuego A La Isla

Neben vielfältigen Angeboten wie Workshops, Slacklines, Kinderspielecken und Chillout-Bereichen, gibt es viel Livemusik.

An zwei Tagen werden auf einer kleinen und einer großen Bühnen unzählige Bands auftreten. Von Drum’n’Bass und Electrosounds über Folk bis hinzu Punk und Hip Hop ist für jeden etwas dabei.

Das Festival findet am 27. und 28. Mai im Chemnitz statt.

http://www.fuegoalaisla.de/

10 Jahre Afrika-Festival Osnabrück – 10 Jahre MoZuluArt

Eröffnung des Afrika-Festivals Osnabrück breits am Vorabend MoZuluArt, bestehend aus den drei Simbabwer Vollblutmusikern Vusa Mkhaya, Blessings Ngo Nkomo und Ramadu und dem Österreicher Pianisten Roland Guggenbichler, verbindet auf einzigartige Art Klassik mit afrikanischer Musik.

Mit Witz, Entertainment und groovigen Tanzeinlagen sorgen die vier auch im zehnten Jahr ihres Bestehens für gute Lau-ne sowohl auf als auch vor der Bühne und bringen den Saal zum Kochen.

MoZuluArt zeigt: Die Verschmelzung von afrikanischen Traditionals und Zulu-Klängen mit klassischen Melodien funktioniert überraschend gut und haucht Mozart und Co. noch mal neues Leben und richtig Schwung ein.

Mit ihrem Konzert unterstützen die Musiker die Kampagne „Jede Oma zählt“ von HelpAge, für die sie bereits in Osnabrück, Hamburg und Düsseldorf aufgetreten sind.

„Jede Oma zählt“ ist eine Initiative für Großmütter und ihre durch Aids verwaisten Kinder im Süden Afrikas.

„Musik hat es stets und allerorten geschafft, Menschen aller Rassen und Völker, mit all ihren verschiedenen kulturellen Hintergründen und Tradi-tionen, einander näher zu bringen. Mit Hilfe der Musik lernen wir andere Kulturen überhaupt erst kennen, verstehen und lieben“, sagt Ensemble-gründer Roland Guggenbichler.
Eintritt: 25 Euro (AK)
Veranstalter: Goldrush in Kooperation mit HelpAge und dem Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück
Mehr Info per Tel. 0541 5805404 oder im Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück, Tel. 0541 323-3210

Concha Buikas furioses Comeback: Live in Frankfurt

Concha Buika gehört zu den eindrucksvollsten und derzeit erfolgreichsten Künstler/innen, die ihre Inspirationen aus den spanischen Musiktraditionen ziehen.

Sie wurde als Tochter einer Familie aus Äquatorialguinea auf Mallorca geboren und wuchs unter Gitanos auf. Ihre ersten Wege zur Musik brachten sie in die Bars und Clubs und führten Buika zunächst zur House-Musik, bevor sie bei einem kurzen Abstecher nach Los Angeles in den berühmten Blue Note Club eingeladen wurde.

Von da an widmete sie sich dem Jazz und der spanischen Folklore und wird häufig mit der großen Chavela Vargas verglichen, der sie bereits ein ganzes Album widmete. Buika wurde bisher mit zwei Spanish Music Awards  ausgezeichnet und für zwei Latin Grammys nominiert. Überdies komponierte sie Musik für den Kinofilm “Die Haut, in der ich wohne” (2011), in dem sie auch eine Rolle übernahm.

Nachdem Buika im März eine umjubelte Europa-Tour absolvierte, wurde jetzt ein neues Album angekündigt, das im Herbst erscheinen wird. Der erste Song, der als Vorbote für das Album vorliegt, dürfte eine große Überraschung sein: “Vivir Sin Miedo” (“Leben ohne Angst”) verbindet eine reduzierte, bluesige Gitarre mit afrikanischen Melodie-Strukturen und einer fast undefinierbaren Fusion verschiedenster Einflüsse, die aus aller Welt zu stammen scheinen.

Dabei hört man Buikas Gitano- und Flamenco-Wurzeln klar heraus, schon ihre einzigartige Stimme offenbart ihre musikalische Herkunft, und auch die freie Rhythmik des Songs hat ihre Grundlage in der rauen Musik Südspaniens.

In einer Zeit, in der es mehr heimatlose Flüchtlinge auf der Welt gibt als je zuvor, ist Buika mit ihrer eigenen bewegten Geschichte die geeignetste Sängerin für einen Song wie “Vivir Sin Miedo”, in dem es um die Sehnsucht nach Frieden und einem Leben ohne Verfolgung geht. Ein Meisterstück.

Das Konzert findet in der Alte Oper in Frankfurt am 24. Mai statt.

http://www.w-festival.de/events/ana-mourabuika/