KUISEBNamibia: Fotoausstellung von Fotografin Xenia Ivanoff-Erb

Die Designerin und Fotografin Xenia Ivanoff-Erb wurde in Südafrika geboren und wuchs in einem von Kunst geprägten Umfeld auf. Seit 2012 lebt sie in Swakopmund/ Namibia und hinterlässt im künstlerischen Leben des Landes zunehmend ihre Spuren, vor allem in der Fotografie.
„KUISEBNamibia“ ist ihre erste Werkschau in Deutschland. „Etwas versteckt, verborgen in unserem „Hinterhof“, dem großen Sandkasten Namib, liegt ein grüner, baumumsäumter Streifen, der Trockenfluss  Kuiseb, Heimat der Nachfahren eines tausende  Jahre alten Nomaden-Stammes der Topnaar-Nama, die dort ein einfaches, bescheiden-glückliches Leben führen.“

 

Die Künstlerin:

Xenia Ivanoff-Erb wurde in Südafrika als Tochter einer Deutschen und eines russischen Don Kosaken, Victor Ivanoff, geboren und wuchs in einem von der Kunst geprägten Umfeld auf.

Nach ihrem Schulabschluss in Johannesburg schloss Xenia in den 80er Jahren ein Studium an der Rhodes Universität in Grahamstown mit dem Bachelor of Fine Arts ab. Dort belegte sie auch einige Semester Fotografie, u. a. mit dem bekannten Fotografen Obie Oberholtzer als Lehrer.

 

 

Verheiratet mit Georg Erb, lebt Xenia seit Ende 2012 in Swakopmund / Namibia. Hier hinterlässt sie im künstlerischen Leben des Landes zunehmend ihre eigenen, vor allem fotografischen Spuren, ob in Zeitschriften oder Ausstellungen. Als ihr letzter Erfolg gilt die Foto Schau „Namibia Inspirations“, mit der sie zum Jahreswechsel 2015 / 2016 ein breites Publikum begeisterte.

Die Ausstellung findet vom 30. März bis 9. Juni in Berlin statt. Für weitere Informationen die folgende Seite besuchen:

http://www.afrikahaus-berlin.de/ausstellungen/aktuell/

 

29. International Africa Festival Würzburg

Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa.
Über 6500 Musiker und Künstler aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als 2.240.000 Besuchern den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt.

In seiner Wahlheimat Paris hat sich Faada Freddy, alias Abdoul Fatah Seck, auf eine „Gospel Journey“ begeben. Sein Instrument: seine außergewöhnliche Stimme. Mit Spannung darf man sich auf ein unvergessliches A-Cappella Konzert mit viel Soul, Jazz und R&B, präsentiert auf einem Body-Percussion-Teppich, freuen.

Der von der Organisation „Observatory of Music and Arts“ (OMART) zum „Man Of The Year 2014“ gewählte Sänger, Komponist, Autor und nebenbei auch Schauspieler, gastiert Wally Ballago Deck mit seiner vielköpfigen Band erstmals in Deutschland beim Internationalen Africa Festival.

Sara Tavares oder „Mana Sara“, wie sie liebevoll von ihren Freunden genannt wird, gilt seit ihrem ersten Auftritt 2001 beim 13. Africa Festival als eine der Entdeckungen des Festivals. Mit unverwechselbarer Stimme gilt sie als eine der Ikonen der neuen Generation afrikanischstämmiger Menschen im urbanen Portugal. Nach nun sieben Jahren schöpferischer Ruhepause ist sie mit ihrem aktuellen Werk „Coisas Bunitas“ auf Tour und man darf sich auf ein Wiedersehen mit ihr freuen.

Der Pionier der Weltmusik, Salif Keita, wird zum sechsten Mal die Bühne des Africa Festivals betreten. Der Ausnahmekünstler kann seine Wurzeln bis auf den Gründer des Mali Reiches im 13. Jahrhundert Soundiata Keita zurückverfolgen. Doch als Albino wurde er von seiner eigenen Familie erst nach seinen künstlerischen Erfolgen akzeptiert. So setzt er sich selbst für die Albinos Afrikas ein und erhielt für sein Engagement 2013 zu Recht den begehrten „Africa Festival Award“. Die Wurzeln sind afrikanisch, der Stamm ist Jazz und alle Äste, Zweige und Früchte sind seine verschiedenen Stilrichtungen.

Nicht erst seit ihrem erfolgreichen Debütalbum „Fatou“ (2011) gilt Fatoumata Diawara als eine der herzhaftesten Streiterinnen und Botschafterinnen für Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Frauenrechte weit über die Landesgrenzen ihrer Heimat Mali hinaus. Für den Abend hat sie deshalb gleich die weiteren Filmprotagonisten, den Tuareg Musiker Ahmed Ag Kaedy sowie den Rapper Master Sumi mitgebracht und entführt uns mit ihrer Musik ein weiteres Mal in die Weiten Malis.

Das Festival findet vom 25. bis 28. Mai in Würzburg statt. Für mehrere Informationen, einfach die folgende Seite besuchen.

Kunstwerke aus Terrakotta in der Galerie Dogon, Berlin

Entlang des Niger- und Volta-Gebiets entstanden vom 11. – 16. Jahrhundert bedeutende Kulturen.

Aus einer alten deutschen Sammlung zeigen wir Skulpturen, Sakralgefässe und Fragmente von den Fundorten Guimbala, Djenné, Bankoni, Bura, Nok und Koma in Ghana, Niger und Mali.

Die Ausstellung findet bis 21. Januar in der Galerie Dogon statt.

http://galeriedogon.de/

10. Jahre Von Feinsten Drum´n´Bass, Folk und Hip Hop: Fuego A La Isla

Neben vielfältigen Angeboten wie Workshops, Slacklines, Kinderspielecken und Chillout-Bereichen, gibt es viel Livemusik.

An zwei Tagen werden auf einer kleinen und einer großen Bühnen unzählige Bands auftreten. Von Drum’n’Bass und Electrosounds über Folk bis hinzu Punk und Hip Hop ist für jeden etwas dabei.

Das Festival findet am 27. und 28. Mai im Chemnitz statt.

http://www.fuegoalaisla.de/

Niq Mhlongo neues Werk: Way Back Home

Als eingeschworene ehemalige Kampfgenossen schanzen sich Kimathi und seine Freunde im neuen Südafrika große Aufträge und Jobs zu. Seit ihrer Rückkehr nach Johannesburg 1994 genießen sie, worauf sie Lust haben: Frauen, teure Autos, Alkohol, Designerkleidung.

Doch Kimathi Titos Welt hat Risse, seine Ehe ist kaputt, geschäftlich wird die Verlässlichkeit der Freunde immer fragwürdiger.

Niq Mhlongo verschränkt die Erzählung von Kimathis Leben mit ständigen Rückblicken auf die Exilzeit, in der Folterverhöre und Machtexzesse an der Tagesordnung waren. In welchem Verhältnis stehen unbedingter Gehorsam und Verantwortung zueinander, Ideal und Wirklichkeit, Loyalität und Verrat, wer ist Opfer, wer ist Täter?

Wunderhorn , 2015
Gebundene Ausgabe – 280 Seiten ; ISBN 978-3884235065
€ 24,80

21. Masala Welt-Beat Festival: Die Welt in Hannover

Zum Eröffnungskonzert am 20. Mai 2016 wurden die nigerianische Schlagzeuglegende Tony Allen und die „Golden Voice of Africa“ Pat Thomas eingeladen.

Thomas hat nach über 40 Jahren Karriere sein erstes internationales Album aufgenommen, eine Mischung aus funky Bläsern, eigentümlich hüpfendem Bass und flirrenden Gitarren. Seine „Goldene Stimme“ erscheint in neuem Glanz durch die Zusammenarbeit mit Tony Allen, der ihn auf dem Album begleitet.

Tony Allen hat zusammen mit Fela Kuti in den siebziger Jahren den Afrobeat geschaffen und ist seit langer Zeit und über zehn Alben auch als Bandleader seiner eigenen Supergroup eine Legende. „Die Zeit“ beginnt ihren Artikel über Tony Allens neues Album „Film of Life“ mit dem Satz: „Eine Erzählung über Tony Allen ist immer in Superlativen gefasst, handelt von Legendenbildung und Zauberei.“ Er ist ein Musikschamane und einer der größten Instrumentalisten unserer Zeit und wir hegen seit Langem den Wunsch, Tony Allen beim MASALA Festival zu präsentieren.

Das Festival findet in Hannover von dem 20. bis den 29. Mai statt. Für mehrere Infos bitte die Festival Homepage besuchen

http://www.masala-festival.de

Konono No.1 Meets Batida: Elektropop aus Kongo und Angola

Die Geschichte der kongolesischen Band Konono N°1 reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. Doch erst in diesem Jahrtausend erfuhr die breitere Öffentlichkeit mit der Veröffentlichung des Debütalbums „Congotronics“ von der Existenz dieser faszinierenden Formation.

Für Konono N°1 ist ein hypnotischer Sound charakteristisch, der auf elektrisch verstärkten Daumenklavieren einerseits und einer wilden Rhythmus-Gruppe andererseits basiert, irgendwo zwischen Jimi Hendrix, Can, Lee „Scratch“ Perry und den Einstürzenden Neubauten.

Im Anschluss an „Congotronics“ folgten Auftritte bei großen Rockfestivals, Projekte mit Björk und Herbie Hancock sowie 2008 eine Grammy-Nominierung für „Live At Couleur Café“. Das Album „Meets Batida“ basiert auf einer Zusammenarbeit mit dem angolanisch-portugiesischen Künstler Pedro Coquenão aka Batida.

Auf „Meets Batida“ verbinden sich elektronische Beats mit organischen Grooves zu einer neuartigen, so bislang noch nie gehörten Form von Afro-Electro-Musik.

Crammed , 2016
ASIN/ISBN B01BN23Q68
€ 15,99