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29. International Africa Festival Würzburg

Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa.
Über 6500 Musiker und Künstler aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als 2.240.000 Besuchern den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt.
In seiner Wahlheimat Paris hat sich Faada Freddy, alias Abdoul Fatah Seck, auf eine „Gospel Journey“ begeben. Sein Instrument: seine außergewöhnliche Stimme. Mit Spannung darf man sich auf ein unvergessliches A-Cappella Konzert mit viel Soul, Jazz und R&B, präsentiert auf einem Body-Percussion-Teppich, freuen.
Der von der Organisation „Observatory of Music and Arts“ (OMART) zum „Man Of The Year 2014“ gewählte Sänger, Komponist, Autor und nebenbei auch Schauspieler, gastiert Wally Ballago Deck mit seiner vielköpfigen Band erstmals in Deutschland beim Internationalen Africa Festival.
Sara Tavares oder „Mana Sara“, wie sie liebevoll von ihren Freunden genannt wird, gilt seit ihrem ersten Auftritt 2001 beim 13. Africa Festival als eine der Entdeckungen des Festivals. Mit unverwechselbarer Stimme gilt sie als eine der Ikonen der neuen Generation afrikanischstämmiger Menschen im urbanen Portugal. Nach nun sieben Jahren schöpferischer Ruhepause ist sie mit ihrem aktuellen Werk „Coisas Bunitas“ auf Tour und man darf sich auf ein Wiedersehen mit ihr freuen.
Der Pionier der Weltmusik, Salif Keita, wird zum sechsten Mal die Bühne des Africa Festivals betreten. Der Ausnahmekünstler kann seine Wurzeln bis auf den Gründer des Mali Reiches im 13. Jahrhundert Soundiata Keita zurückverfolgen. Doch als Albino wurde er von seiner eigenen Familie erst nach seinen künstlerischen Erfolgen akzeptiert. So setzt er sich selbst für die Albinos Afrikas ein und erhielt für sein Engagement 2013 zu Recht den begehrten „Africa Festival Award“. Die Wurzeln sind afrikanisch, der Stamm ist Jazz und alle Äste, Zweige und Früchte sind seine verschiedenen Stilrichtungen.
Nicht erst seit ihrem erfolgreichen Debütalbum „Fatou“ (2011) gilt Fatoumata Diawara als eine der herzhaftesten Streiterinnen und Botschafterinnen für Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Frauenrechte weit über die Landesgrenzen ihrer Heimat Mali hinaus. Für den Abend hat sie deshalb gleich die weiteren Filmprotagonisten, den Tuareg Musiker Ahmed Ag Kaedy sowie den Rapper Master Sumi mitgebracht und entführt uns mit ihrer Musik ein weiteres Mal in die Weiten Malis.
Das Festival findet vom 25. bis 28. Mai in Würzburg statt. Für mehrere Informationen, einfach die folgende Seite besuchen.
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Die Wundervolle Mayra Andrade Live in Deutschland

„Lovely Difficult“: Das neue Album der Wahl-Pariserin ist eine Melange aus traditioneller Musik der Kapverden, Pop-Elementen, Reggae und Chanson.

Die Kapverdischen Inseln sind eine kleine Inselgruppe vor der westafrikanischen Küste, die musikalisch gesehen lange Zeit ein Schattendasein führten, bis in den 1990ern Jahren die Sängerin Cesária Evora als „Diva mit den nackten Füßen“ zu Weltruhm gelangte.

Die 29-jährige Mayra Andrade zählt wie Lura oder Sara Tavares zu den vielen neuen Talenten der Inselgruppe, die in der Nachfolge der großen Evora von sich Reden machen.

Die Diplomatentochter ist weit rumgekommen. 1985 wurde sie als Kind kapverdischer Eltern in Havanna geboren, zog von Kuba auf die Kapverdischen Inseln, nach Senegal, Angola und Deutschland sowie schließlich nach Paris, wo sie auch heute noch lebt.

In ihrer Musik bewegt sie sich zwischen Latin und Jazz, verbindet brasilianische Einflüsse mit Chanson, Reggae oder Pop und fängt zugleich die charakteristische Melancholie traditioneller kapverdischer Musik ein, die oft mit dem portugiesischen Fado verglichen wird.

3.Dez.2014 D-Darmstadt, Centralstation
4.Dez.2014 D-Dortmund, Konzerthaus Dortmund